_sanny.sonnenkind_

veröffentlicht am 06.02.2020

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Schon seit einigen Jahren steht eine Städtereise nach Lissabon auf meiner Reiseliste ganz oben - im Jahr 2019 haben meine beste Freundin und ich uns dazu entschieden 5 Tage nach Portugal zu fliegen. In diesem Reiseblog verrate ich dir die besten Lissabon Reisetipps.

Unsere Unterkunft Casa do Arco LX Factory lag zentral im Zentrum. Von dort aus konnten wir vieles fußläufig erreichen.


Wir hatten super Flugzeiten und sind Mittags in Lissabon angekommen. Vom Flughafen sind wir mit der Tram zu unserer Unterkunft gefahren. Noch zu Hause haben wir die Lisboa-Card für 72 Stunden online gebucht. Die Karte ist zu empfehlen, wenn ihr euch vieles anschauen wollt. Mit der Lisboa Card sparst du viel Geld. In vielen Attraktionen gibt es kostenlose oder vergünstigte Eintritte. Auch die Bahn kann kostenlos genutzt werden und die Fahrt nach Sintra ist enthalten. Für unsere 5 Tage hat sich die Karte gelohnt. Hier solltest du vorher schauen, welche Lissabon Sehenswürdigkeiten du dir anschauen möchtest und welche Vergünstigungen enthalten sind. 

Tag 1: Lissabon Sehenswürdigkeiten im Viertel Baixa und Alfama

Nachdem wir unsere Koffer in unsere Unterkunft geschmissen und uns frisch gemacht haben, ging es auch gleich los. Das tolle Wetter genießen und die ersten Lissabon Sehenswürdigkeiten anschauen. Unsere ersten Schritte führten uns in das Stadtteil Baixa, wo der große Platz Praca Do Comerico und der Triumphbogen Arco da Rua Augusta zu sehen sind. Unweit hiervon gibt es zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, Cafes und Restaurants sowie viele kleine Gassen zu entdecken. Wir haben uns allerdings gedacht, wir genießen erstmal unsere Ankunft und setzen uns in die Sonne ans Meer. Hier gibt es viele Treppenstufen, wo du dich gemütlich hinsetzen und den Ausblick auf die Christusstatur und die Brücke Ponte 25 de Abril genießen kann - die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Lissabons. 
Ausgeruht und voller Elan machten wir uns auf den Weg in den Stadtteil Alfama. Alfama ist im wesentlichen Lissabons Altstadt. Doch wer in dieses Viertel geht, muss mit vielen engen Gassen und Treppenstufen rechnen. An den Wänden der engen Gassen findest du zahlreiche Gemälde von Straßenkünstlern. 
Schon von weitem blickt ab und an das Castelo de Sao Jorge in den engen Gassen hervor. Sie ist eine der ältesten Bauwerke der Stadt und zählt zu den Top Lissabon Sehenswürdigkeiten. Das merkte man. Da wir relativ spät waren, mussten wir nicht ganz so lange anstehen. Eine Dauerausstellung im Inneren informiert dich über die Geschichte der Stadt. Der Garten und die Mauern können unabhängig davon besichtigt werden. Von hier oben hast du eine der schönsten Aussichten über die Lissabon und seine Sehenswürdigkeiten. Alleine deshalb hat sich der steile Weg bergauf gelohnt.
Nach der Besichtigung der Burg haben wir uns einen kleinen Snack gegönnt. Unweit ein paar Gassen von der Burg entfernt findest du das "28 Cafe". Es ist im Stil der Tram 28 von innen gebaut und hat einen besonderen Charme. Wir haben uns bei dem guten Wetter nach draußen gesetzt und ein Sandwich gegessen. Die Preise sind angemessen.

Danach ging es bergab durch die engen Gassen, wo wir ein paar süße Souvenirläden und auch Märkte fanden. Ganz besonders beliebt als Mitbringsel für zu Hause sind die eingelegten Sardinen, die es in zahlreiche Läden zu kaufen gibt. Wir kamen vorbei an dem Patheao Nacional - leider war dies zu dem Zeitpunkt wegen Renovierungen geschlossen. Weiter ging es zur Kathedrale se de Lisboa. Diese ist eine der interessantesten Lissabon Sehenswürdigkeiten.

Tag 2: Kathedrale und das Szeneviertel

Am Morgen sind wir mit der Bahn zur Endhaltestelle Jardim Estrella gefahren. Dort gibt es den wunderschönen Botanischen Garten, viel grün und aussergewöhnliche Pflanzen und Bäume. Hier kannst du am Morgen die Ruhe genießen und eine kleine Yogastunde einlegen. Direkt neben dem botanischen Garten ist die Basilica de Estrella

Zu Fuß kannst du die süßen Gassen von Lissabon genießen. Gegen Mittag kamen wir am Time-Out-Market an. Der Markt ist aufgeteilt in einen Markt mit frischem Obst, Gemüse, Wurst, Käse. Der andere Teil ist der Foodcourt - mit vielen kleinen Restaurants, Cafes und Bars. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Wir haben uns einen Teller mit Schinken und Käse gekauft und mit einem leckeren Wein genossen. Das Angebot ist reichhaltig und sehr vielseitig. Für jeden ist etwas dabei. Der Markt ist sehr gut besucht und teilweise ist es schwer einen Platz zu bekommen. Ein bisschen Geduld lohnt sich. Die Preise sind ein wenig teurer als in den Restaurants in der City. 
Circa eine halbe Stunde Fußweg ist unsere nächste Lissabon Sehenswürdigkeit entfernt. Du kannst auch mit der Tram fahren, da der Time-Out-Market direkt am Hauptbahnhof liegt. Hier fährt die Tram 15 zur LxFactory. Ein Eingangsschild begrüßt dich in einem Kulturzentrum, das ein ehemaliges Industriegelände ist. Künstler, hippe Restaurants und Cafes haben sich hier breit gemacht. An dem Wänden wirst du viele imposante Graffitis entdecken. 

Direkt neben der LxFactory findest du das Underground Village. Dies ist ein kleiner Ort mit aufeinander gestapelten Containern und Bussen. Ein Cafe lädt zum verweilen ein. Die Container sind mit Street Art und Graffitis bemalt. Nicht die bekannteste der Lissabon Sehenswürdigkeiten, aber definitiv sehenswert.


Unweit vom Underground Village befindet sich die Hängebrücke Ponte 25 de Abril. Hier gibt es ein besonderes Erlebnis. Du kannst im Brückenpfeiler mit einem Aufzug auf eine Aussichtsplattform fahren. Vorsicht ist geboten, wenn du Höhenangst hast. Dann ist die durchsichtige Plattform nichts für dich. Dennoch hast du leider keine gute Sicht auf die Brücke selbst, da du direkt auf der Ebene mit den Autos bist.  Durch die Lisboa-Card war der Eintritt für uns kostenlos. Definitiv eine der Top Lissabon Sehenswürdigkeiten.
Mit dem Bus ging es von dort aus direkt - passend gegen Nachmittag - zu einem Laden, wo es die besten Pasteis de Belem von Lissabon gibt. Die kleinen Törtchen sind gewissermaßen auch eine Lissabonner Sehenswürdigkeit. Schon vom Bus aus haben wir die Schlange am Laden gesehen. Naja, wir mussten uns einreihen. Mit unserem kleinen Törtchen aus Blätterteig, gefüllt mit Sahnepudding waren wir die glücklichsten Menschen. Wir haben unsere Pasteis im Schatten auf einer Mauer genossen. 


Nur wenige Gehminuten von Pasteis de Belem entfernt findest du das Heronymuskloster. Hier hatten wir - dank der Lisboa-Card - freien Eintritt. Wir konnten bequem an der Schlange vorbei gehen. Es war Nachmittag und daher nicht mehr so voll. Wir konnten uns so das Kloster in Ruhe anschauen. Verzierungen und Motive zieren die Fassaden. Der Besuch lohnt sich. Eines meiner Highlights der Lissabon Sehenswürdigkeiten.

Fast direkt nebenan, am Ufer des Flusses Tejo, steht das riesiges Denkmal  Padrao dos Descebrimentos zum Gedenken an die Seefahrer. Mit einem Aufzug kommst du auf die Aussichtsplattform. Von dort hast du einen wunderschönen Blick auf die Brücke Ponte 25 de Abril und auf den Torre de Belem. Der letzte Einlass ist um 17.30 Uhr.
Unten wieder angekommen kannst du einen kleinen Fußweg oder auch per E-Roller, die überall herum stehen, zum Torre de Belem machen. Auch eine wichtige Lissabon Sehenswürdigkeit! Leider waren wir zu spät und der letzte Einlass war vor wenigen Minute vorbei. Auch so, ein wunderschöner Turm, der gerade im Sonnenhimmel besonders strahlt. Eine Besichtigung ist nur bis 17 Uhr möglich ist. Wir fuhren von dort mit der Bahn zurück ins Zentrum. Allmählich bekamen wir Hunger und wir hatten uns im Vorfeld schon erkundigt. Da wir uns in jeder Stadt ein Souvenir aus dem Hard Rock Cafe mitbringen - gingen wir ins Hard-Rock-Cafe. Natürlich ist dies nichts außergewöhnliches, dennoch schmecken die Burger immer wieder gut. 

Tag 3: Über den Dächern Lissabons

Am dritten Tag haben wir es ruhiger angehen lassen. Eigentlich wollten wir mit der Tram 28 durch die Gegend fahren und ein paar Stops einlegen. Diese Bahn eignet sich perfekt zum abklappern der Lissabon Sehenswürdigkeiten und ist gleichzeitig selber eine. Leider war an dem Tag ein Marathon in der Innenstadt und der komplette Bahnverkehr lahmgelegt. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und sind mit der Fähre vom Hauptbahnhof auf die andere Seite gefahren um auf die Christusstatur zu gelangen. Das Ticket für die Fähre kannst du direkt am Bahnhof kaufen. Auf der anderen Seite angekommen, mussten wir mit dem Bus - der extra kostet - umsteigen. Dann ging es hoch über sehr steile Straßen zur Christusstatur. Zu Fuß würde ich den Aufstieg nicht empfehlen. Die Statue steht auf einem 75 Meter hohem Sockel. Dies macht es besonders schwierig sie ganz auf ein Foto zu bekommen. Als Vorbild diente die Figur Cristo Rendentor in Rio de Janeiro. Von hier oben hast du einen einzigartigen Ausblick auf die Brücke des 25. Aprils Lissabon. Viele Lissabon Sehenswürdigkeiten sind beeindruckend, doch die Statue hat es uns besonders angetan.

Wieder auf der anderen Seite, fuhren wir mit der Bahn zurück ins Zentrum und wollten den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt - auf dem Elevador de Santa Justa - genießen. Hier musst du dich auf eine lange Warteschlange gefasst machen. Wir mussten ungefähr 30 Minuten anstehen und hatten dann noch freien Eintritt, dank unserer Lisboa-Card. Es gibt zwei Arten von Tickets, das eine gilt für den Aufzug bis zur ersten Plattform und das andere für die Aufzugfahrt und die zweite Plattform. Diese erreichst du über steile Treppen. Wir haben uns für die zweite Plattform entschieden, da wir den Ausblick über die Stadt genießen wollten. Die Fahrt mit dem Aufzug bergab kostet extra. 

Tag 4: Tagesausflug nach Sintra

Am letzten Tag unserer Lissabon Städtereise haben wir einen Tagesausflug nach Sintra gemacht.
Mit der Lisboa-Card fährst du mit der Bahn umsonst nach Sintra. Es gibt mehrere Zugfahrten am Tag mit sehr guten Verbindungen. In Sintra angekommen, war es ein bisschen Wirr durcheinander und keiner wusste so recht, wie es hier weitergeht. Am besten besorgst du dir vor Ort einen Übersichtsplan und schaust, welche Sehenswürdigkeiten du dir in Sintra anschauen möchtest. Du hast die Möglichkeit am Schalter ein Busticket zu lösen, welcher dich direkt an alle Stopps fährt. Ebenfalls kannst du die Eintritte direkt vor Ort kaufen und sparst dir dadurch lange Warteschlangen. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir uns den Palacio Nacional de Pena und das Castelo dos Mouros anschauen.

Unser erster Stop war das Castelo dos Mouros. Hier solltest du gut zu Fuß sein. Es gibt viele Höhenmeter zu erklimmen und du musst viele Treppen auf den Mauern des Castelo laufen. Die Mauern sind in einem Waldstück schon vom weiten zu sehen. Von hier aus hast du einen super Ausblick auf die Umgebung Sintras.
castelo
Castelo de Mouros

Da es in Sintra und besonders am Palacio sehr voll wird, und die Warteschlangen enorm sind, empfehle ich dir sehr früh nach Sintra zu reisen. Da wir es an dem Tag ruhiger angehen lassen haben und erst Mittags in Sintra ankamen, haben wir leider nicht alle Sehenswürdigkeiten sehen können. 

Der Busstop ist unten am Park de Pena und du kannst, gegen einen kleinen Aufpreis, mit einer kleinen Bimmelbahn durch den Park zum Palast fahren. Es war sehr heiß in Sintra, daher haben wir diese Möglichkeit gerne angenommen. Der Bus hält direkt am Palast und fährt von dort aus wieder runter. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind nach dem Besuch des Palastes durch den Park de Pena geschlendert. Hier gibt es einiges zu entdecken. 

Wenn du den Palacio von innen besichtigen möchtest - kannst du auch vorab Karten online kaufen. Oder unten am Busschalter. Dann sparst du dir das Anstehen am Ticketschalter. Zu sehen gibt es im Inneren des Palastes Original Möbel aus der damaligen Zeit. Du kannst eine Besichtigung buchen oder die Räume auf eigene Faust besichtigen. Wir sind alleine durch die Räume gestapft und waren ziemlich beeindruckt. Leider war es durch die vielen Menschenmassen nur ein Durchschieben durch die Räume und wir hatten nicht viel Zeit, um alles in Ruhe anzuschauen. 

Die Außenmauern des Palastes können umsonst besichtigt werden. Dies haben wir erst später erfahren. Du kannst am Eingang einfach durch das Tor zum Innenhof gehen. Von hier aus hast du einen richtig schönen Ausblick auf das Umland. Hier genießt du eine außergewöhnliche Kulisse und kannst ordentlich Fotos schießen. Ich liebe es hier.

Für uns ging es danach mit dem Zug zurück nach Lissabon. Dort haben wir noch lecker etwas zu Abend gegessen, bevor es wieder ans Koffer packen ging. Am nächsten Morgen sind wir früh aufgebrochen und zurück nach Deutschland geflogen. 

Mein Fazit zu Lissabon

Ich kann Lissabon sehr empfehlen! Die Stadt ist sehr vielseitig und man bekommt viel zu sehen! Eine wunderschöne Stadt mit viel Charme und Flair. Die Lissabon Sehenswürdigkeiten sind wirklich eindrucksvoll. Für den optimalen Städtetrip empfehle ich dir eine Reisedauer von 3-4 Tagen. 
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1 Kommentar

Danke für diesen Artikel, sehr hilfreich und strukturiert geschrieben.

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